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Da ist er endlich!

Nachdem einige von euch schon ungeduldig geworden sind, hier ist der Konzertbericht der Enkelz von ihrem letzten Konzert in Hellenthal:

HELLENTHAL GRENZLANDHALLE – 8. 4. 06


Zum vierten mal nach Hellenthal in weniger als einem Jahr. Auf zum Kaffeekränzchen mit Onkelz Tänzchen an die belgische Grenze. Die obligate Ochsentour einer Rockband halt.


Um 10 Uhr morgens bereits 7 Grad über null, offensichtlich ein erster Vorläufer einer bevorstehenden Hitzewelle. Es püstert jedoch stürmisch und ein holländisches Gefährt mit Wohnwagen weht uns fast in die Steuerbord Seite. Überhaupt schlingert unser Acht Sitzer gewaltig als Spielball der widrigen Windböen. Bloß nicht als traumatisierte Transit Trottel enden!


Der nächste Nervenzerfetzer dann via Printmedium. Bill von T H, unser aller Lieblings Shouter, wiegt angeblich nur noch 50 kg. Alter, hör mit den Drogen auf!! Nimm Dir ´n Beispiel an Bandkollege Gustav, der zeigt seine wilde gnadenlose Härte durch das Tragen eines Motörhead Shirts.

Wir wollen für Billy einen Solidaritäts Hamburger futtern, ihn sozusagen anti skelettiv benefizieren, wählen dafür eine Fress-Station kurz hinter Euskirchen aus und latschen nichts ahnend mitten ins muntere Mumien Meeting rein.

Der Hellness Verein „Heute schon gekotzt e.V.“ hat sein gesamtes Repertoire an mutierten Monstren auf die Walz geschickt. Zwischen feist und fett, blasiert und bulemistisch kriechen weißlich absurde Kreaturen mit glasigen, toten Augen und hängenden Unterlippen durch die heiligen PVC Hallen und verbreiten jenen Lebens bejahenden Duft Mix zwischen Antiseptum und Schweißflecken auf Nyltest. Volle Gruft und sofort Raus Hier.


Die Ära der Kinderarbeit in Hellenthal ist offensichtlich Vergangenheit, die bisherigen Aufbauhelfer im zarten Alter zwischen 10 und 12 Jahren sind jedenfalls komplett abgezogen.

Lichttraversen in V-Formation verwundern zwar anfänglich nachhaltig, aber „weil andere Bands es auch so machen“, sind wir selbstverständlich sofort beruhigt. Allerdings wissen wir nun auch, warum die schriftliche Bestätigung der Bühnen Anweisung 2 Wochen lang unbeantwortet im luftleeren Kosmos der Ignoranz fliegt.


Die PA ist beachtlich aufgestockt und zumindest hinsichtlich des Sounds ist alles in Ordnung. Leider hat die Firma für den Verleih von Absperrgittern wieder einen Riesenbogen um die Halle gemacht. Vorm Mischpult stehen alternativ Tische, die von begeisterten Fans sofort als willkommene Emporen zur besseren Sicht genutzt werden. Freie Sicht auf fremde Ärsche.

Die Bühne indes ist auf der einen Seite wieder mal gar nicht gesichert. Lediglich der Disziplin der Meute ist es zu verdanken, daß kein Massenauflauf auf derselben passiert. Nur 3 vorlauten, naßforschen Teenies gilt es physisch zu verklickern, daß sie ihre pubertierenden Gehversuche in Sachen Rockkonzert doch bitte schön nicht zwischen den Herren Musikern austoben dürfen. Erwachsene sind ja sooo gemein.

Da die Secu auch sonst nicht zu erkennen ist, gilt die ganze Nacht über die Parole: Holzauge sei wachsam. Auch der Haus interne Photograph wird uns nicht vorgestellt sondern hüpft urplötzlich wie selbstverständlich in sämtlichen Bühnenbereichen umher. Es gibt Veranstalter, die wollen einfach nichts dazulernen.

Dafür ist der fragwürdige Humor Pegel um so Raben schwärzer: Die Rückwand der Halle ziert ein riesengroßes Transparent mit dem Act der nahen Zukunft. Die „Toten Ärzte“ geben sich die Ehre und Achimo hat nur allzu guten Grund, seine moderate Kinderstube via Mikro verbal auf das Ätzendste mit Füßen zu treten. Bei aller Toleranz und Solidarität unter Musikern: Doof Beat bleibt Doof Beat und wir pflegen die Dinge beim Namen zu nennen.


Premiere in der ENKELZ Set Liste feiert heute Abend auf vielfachen Wunsch der grenz intellektuelle Gassenhauer „Dick und Durstig“. Als schlichtweg pyramidonal einzustufen ist jedenfalls Ronnzo´s spontan improvisiertes Mega Gitarrensoli zum Abschluß von „Das erste Blut“. Da hilft kein Tampon der Welt, der Erguß muß raus!


Ein weiteres mal höchst nervig sind die Jünger/innen, deren Onkelz Verständnis sich lediglich auf „Mexiko“ reduziert, zumal wenn das Lied bereits 20 Minuten vorher ausgiebig zelebriert wurde. Zuviela Tequila, Oh Allo-HOHL.

Für die Freier der hehren Statistik: Das Konzert beginnt um 21.40 Uhr und endet exakt um 0.58 Uhr. Beschweren braucht sich folglich keine/r. Ist auch nicht passiert.


Äußerst genehm die Tatsache, daß in unserer Pension das Frühstück dieses mal ab 12 Uhr anberaumt ist. Entspannter Mampf statt Krampf. Na bitte, es geht doch.


Knutzen


Quelle: www.enkelz-hamburg.de
23.4.06 01:14
 


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